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Gedanken

Manchmal verloren in Gedanken,

weit weg vom Jetzt und Hier.

Manchmal verloren in Gedanken,

suche ich die Nähe zu dir.

Manchmal verloren in Gedanken,

wünsche ich mich in eine andere Welt.

Manchmal verloren in Gedanken,

weg, weil es mir hier nicht gefällt.

Sind die Sinne wieder klar,

frage ich mich, was ist wahr?

Die Welt zu ändern,

schaffe ich alleine nicht.

Aber den Blick auf sie,

in meinem Gesicht.

Liebe ich mich,

dann liebe ich auch die Welt.

Und dann kann ich sie formen,

wie sie mir gefällt.

Seite 19 Gedanken

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Der Lauf der Zeit

 

Am Anfang pocht das Herz wie Beben,

auf Wolken bis zum Himmel schweben.

Schmetterlinge im Bauch zu haben,

den anderen auf Händen zu tragen.

 

Setzt man die rosa Brille ab,

sieht man den anderen und was man hat.

Gefällt das Bild dann immer noch?

Oder raunt man dann ein leises Och.

 

Und  jetzt die Kunst am großen Lieben,

Zusammenhalt, auch bei Seitenhieben.

Nicht gleich das Handtuch schmeißen wollen,

wenn die ersten Steine rollen.

 

Nur wem auch dieses mag gelingen,

den wird es in der Liebe weiter bringen.

Und am Ende kann man sagen,

in guten wie in schlechten Tagen.

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Die Narben des Lebens

Mit den Jahren bekommt ein Gesicht Falten,

der Körper altert und ist gezeichnet vom Leben.

Der eine mehr, der andere weniger.

Manche verstecken ihre – Narben des Lebens – hinter einer Fassade, anstatt dazu zu stehen.

Manche versuchen alles, um die Zeichen des Alters zu verzögern, das ewige Jung sein zu erhalten.

Auch wenn der Körper nicht mehr so knackig, erotisch und makellos ist wie in jungen Jahren – so ist er gereift an den Erfahrungen, am Leben und seinem Tun.

Was bleibt  sind

Charakter, Ausstrahlung, Herzlichkeit und Güte.

Bewahrt euch diese Eigenschaften, denn sie trägt man als Erinnerung an euch im Herzen.

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Stille

Oft stehe ich hier,

und spreche mit dir.

Ich weiß, du kannst mich nicht hören.

Stehe vor deinem Grab,

du fehlst mir so arg.

Ich weiß, ich werde dich nie mehr sehen.

Ich werde dich vermissen,

sie haben dich einfach aus meinem Leben gerissen.

Ich weiß, du bist mir immer nah.

Für mich ist es unerträglicher Schmerz,

ganz tief in meinem Herz.

Ich weiß, er dauert ewiglich.

Was bleibt ist die Erinnerung,

in meinem Herzen bleibst du immer jung.

Du geliebter Mensch.

21-Was bleibt von uns

Geliebtes Mutterherz

 

Du hast mich geboren,

warst immer für mich da.

Hast dich um mich gesorgt,

und das Jahr für Jahr.

 

Du wolltest für alle nur das Beste,

hattest es selbst nicht immer leicht.

Hast oft gekämpft, manchmal verloren,

und doch im Leben viel erreicht.

 

Ich werde immer für dich da sein,

das verspreche ich dir hier.

Du bist meine herzensgute Seele,

du geliebtes Mutterherz gehörst zu mir.

 

11-Zeit des Bangens und Hoffens (2) 

 

Was bleibt von uns

wenn wir mal nicht mehr sind.

Bleibt man in Erinnerung?

Denkt man gerne an uns zurück,

an die Zeit mit uns  –  im Glück?

Oder fiel man nur zur Last,

hat man uns dafür gehasst?

Trägt man uns im Herzen weiter,

weinend, lächelnd, auch mal heiter?

Gibt es den Ort zum Traurig-sein,

oder bleibt man sorgenvoll daheim?

All die Fragen stellt man sich,

dass Leben ist nicht unendlich.

Eines Tages ist es soweit,

zu Ende unsere Lebenszeit.

Und jeder trägt den Wunsch in sich,

im Herzen zu bleiben auf ewiglich.

© Gabriela Straubel

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